Reise-Blogger sagt, wie es wirklich ist! Der Reise-Blog mit Tips für Städtereisen und Rundreisen, Kultur, Hotels, Restaurants und Ausflüge.
Samstag, 7. September 2013
Unterwegs beobachtet: Strom und Internet durch Muskelkraft
Gesehen am Flughafen Brüssel: Hier stimmt die Ökobilanz, nur wer strampelt verdient sich die Internet-Nutzung. Sieht etwas komisch aus, aber die Leute bleiben wenigstens beim Warten in Bewegung.
Donnerstag, 29. August 2013
Reiseführer Bayern: Reisebericht Zugspitze
Fast schon eine Pflichttermin ist ein Ausflug auf die Zugspitze, wenn man in der Region um Garmisch Urlaub macht. Natürlich lebt die Zugspitze davon, der höchste Berg Deutschlands zu sein. Aber auch unabhängig davon hat man von dort oben einen phantastischen Blick, da sie am Rand der Alpen und nicht mittendrin liegt.
Auf die Zugspitze führen viele Wege, die touristische Infrastruktur ist kaum zu überbieten. Heldenhaft ist der Aufstieg zu Fuß, für den allerdings eine gute Kondition, Trittsicherheit und angemessene Ausrüstung erforderlich ist. Zudem muß man früh im Tal starten. Nichts für Anfänger jedenfalls.
Die meisten Besucher wählen eine der bequemeren Alternativen mit Zahnradbahn und/oder Seilbahn. Das Ticket, welches man benötigt, erlaubt es, die verschiedenen Verkehrsmittel frei zu kombinieren. Eine entsprechende Rundtour kann man direkt in Garmisch-Partenkirchen starten. Der Zugspitzbahnhof befindet sich direkt neben dem normalem Bahnhof. Hier kann man direkt Tickets kaufen oder wenn man in der Region übernachtet, sich im Hotel eine entsprechende Chipkarte vorher aufladen lassen, dann muß man nicht mehr an der Kasse anstehen. Vom Zugspitzbahnhof startet zunächst eine normale Bahn Richtung Eibsee. Es gibt verschiedene optionale Haltepunkte und die Fahrt geht vorbei an herausgeputzten kleinen bayerischen Häusern durch die idyllische Landschaft. Im Ort Grainau endet die Fahrt mit dem normalen Zug und die Passagiere müssen in die Zahnradbahn wechseln. Diese fährt weiter bis zur Station Eibsee (bzw. wer weiter hoch fahren möchte zum Zugspitzplatt in 2.600 Meter Höhe). Für einen Rundkurs steigt man jedoch an der Station Eibsee aus der Zahnradbahn aus und wechselt in die Eibsee-Seilbahn, die spektakulär fast senkrecht zum Gipfel der Zugspitze hochfährt. Ordentlicher Druckausgleich ist zu empfehlen, sonst schmerzt es in den Ohren.
Oben auf der Zugspitze begeistern vor allem die tolle Aussicht, die man von der großzügigen Aussichtsplattform aus genießen kann. Außerdem gibt es ein umfangreiches gastromisches Angebot. Bei schönem Wetter empfiehlt sich ein Besucht im 'höchsten Biergarten Deutschlands'.
Runter geht es zunächst gut 300 Höhenmeter mit einer Seilbahn zur Endstation der Zahnradbahn. Diese fährt dann zunächste eine Weile durch einen Tunnel. Über Bildschirme wird derweil ein paar Infos über die Bahn eingeblendet, sonst wäre die Fahrt doch etwas langweilig. Aus dem Tunnel draußen folgt die Bahn einem schönen Streckenverlauf hinunter zum Eibsee. In Grainau wird wieder in den normalen Zug gewechselt.
Auch mit Nutzung der Bergbahnen sollte man für einen Ausflug auf die Zugspitze einen Tag einplanen. Die Bahnen brauchen ihre Zeit und fahren zwar regelmäßig, aber mit einer eher niedrigen Frequenz. Bei schönem Wetter in jedem Fall eine tolle Sache, wenn auch wirklich kein Insidertipp ...
Labels:
Eibsee,
Garmisch-Partenkirchen,
Grainau,
Zahnradbahn,
Zugspitze
Sonntag, 25. August 2013
Reiseführer Bayern: Reisebericht Garmisch-Partenkirchen / Lautersee
Garmisch-Partenkirchen ist ein Klassiker unter den deutschen Urlaubsorten, vorrangig für den Wintersport, aber auch für den Sommerurlaub. Mit einem Besuch in Garmisch macht man allerdings auch eine Zeitreise mit, was den Stil betrifft. Alles ist sehr gepflegt, aber vieles stammt aus den Siebziger Jahren oder noch früheren Zeiten. Eine solche Zeitreise um bis zu 100 Jahre zurück kann man auch in einem der führenden Hotels am Platz erleben, dem Reindl's Partenkirchener Hof.
Das traditionelle Haus ist nur an einigen Stellen ansatzweise 'modern' renoviert, z.B. im der Straße zugewandten Bereich des Restaurants und in der Saunalandschaft. Ansonsten dominieren stilistisch längst vergangene Jahrzehnte, und das stets in konservativster Ausprägung.
Traditionell gekleidet ist auch das Personal. Allerdings sehr freundlich und aufmerksam. Im Sommer lädt ein kleiner Garten zum Entspannen ein. Es gibt allerdings lediglich einen kPool im Haus, was bei gutem Wetter etwas schade ist (Bild unten). Das Hotel besteht aus einem Haupthaus und einigen Anbauten. Über verwinkelte Gänge erreicht man die Zimmer im hinteren Bereich. Dort liegen auch die größeren Räume und Suiten des Hauses.
Hervorzuheben ist das Restaurant des Hauses. Hier gibt es verfeinerte traditionelle Küche von ausgezeichneter Qualität und mit ordentlichen Portionen. Eine Passion des Hoteliers ist der Wein. Dementsprechend gibt es eine sehr schöne Weinauswahl auf der Karte. Man kann hier ruhig einen der günstigeren Weine wählen und wird von der Qualität nicht enttäuscht sein. Schlechte Tropfen schaffen es hier nicht auf die Karte. Eine Spezialität der Küche ist der Hummersalat 'Walterspiel', für den frischer Hummer mit einer Cocktailsauce und Früchten angerichtet wird (Bild der Zutaten). Aber auch die heimischen Wildspezialitäten sind sehr zu empfehlen.
Leider dagegen enttäuschend ist das Frühstücksangebot. Dieses ist eher Mittelklasse. Der Café von mittlerer Qualität, keine besonderen Brote, allenfalls die Marmeladen haben einen individuellen Touch. Die Säfte sind nicht frisch und die Käse- und Wurstauswahl haben wenig überraschendes zu bieten. Nichts grundsätzlich verkehrtes dabei, aber bei der tollen Auswahl im Restaurant dürfte es etwas mehr sein.
Ein schönes Ausflugsziel besonders bei Sommerwetter ist der Lautersee in der Nähe des Ortes Mittenwald. Mittenwald erreicht man von Garmisch in gut 20 Minuten mit dem Auto oder auch mit dem Zug (der Bahnhof befindet sich in Laufweite vom Hotel). Von Mittenwald aus ist es ein schöner Spaziergang durch den Wald zum Lautersee, vom Ortsrand eine gute halbe Stunde (Bild ganz oben). Alternativ kann man auch direkt dorthin fahren. Wenn es schön ist, ist durchaus Betrieb am See, aber er ist nicht hoffnungslos überlaufen. Dazu gibt es etwas Infrastruktur, wie einen Tretbootverleih und ein paar Restaurants mit einem schönen Blick über den See. Das Wasser ist schön erfrischend, allzu warm wird es durch die Höhenlage wahrscheinlich im Sommer nie. Wer größere Wanderambitionen hat, kann sich in dieser Gegend herrlich austoben, es gibt zahlreiche schöne und gut beschilderte Routen in die Gebirgslandschaft hinein.
Donnerstag, 22. August 2013
Gastbeitrag: Katalonien
Inhalt "sponsored by Catalonia Tourism"
Katalonien liegt im Nordwesten Spaniens und bietet landschaftlich eine große Vielfalt. Ein klassisches Urlaubsziel sind die Küstenregionen. Wer es lieber ruhiger mag, ist in der Berglandschaft der Pyrenäen hingegen besser aufgehoben. Kulturelles Zentrum und eine der interessantesten Städte in Europa ist Barcelona, die Hauptstadt der Region. Das Video gibt einen Überblick über die beeinruckende Vielfalt Kataloniens.
Katalonien liegt im Nordwesten Spaniens und bietet landschaftlich eine große Vielfalt. Ein klassisches Urlaubsziel sind die Küstenregionen. Wer es lieber ruhiger mag, ist in der Berglandschaft der Pyrenäen hingegen besser aufgehoben. Kulturelles Zentrum und eine der interessantesten Städte in Europa ist Barcelona, die Hauptstadt der Region. Das Video gibt einen Überblick über die beeinruckende Vielfalt Kataloniens.
Abonnieren
Posts (Atom)
