Pages

Sonntag, 1. Dezember 2013

Reiseführer Kalifornien: Reisebericht San Francisco















San Francisco hat sich in den letzten Jahren deutlich weiter entwickelt, u.a. getrieben durch den wirtschaftlichen Boom des Silicon Valley und damit einhergehend ein Wachstum an umtriebigen Bewohnern mit hoher Kaufkraft (siehe auch meinen Reisebericht aus dem Jahr 2008 zu San Francisco).

Inzwischen auch an Stellen noble Appartmenthäuser entstanden, die man vor einigen Jahren wahrscheinlich noch für unbewohnbar gehalten hätte. Z.B. direkt unter Highwayverzweigungen, wenn man vom Flughafen über die 101 in die Stadt hinein fährt. Die Innenstadt ist ebenfalls fast durchgängig saniert und die Anzahl der Dependancen von Luxusmarken im Vergleich zu 2008 deutlich angestiegen.

In einem Tag kann man San Francisco natürlich nur oberflächlich erschließen. Auch wenn man schon mal dort war, lohnt es sich durchaus, ein paar der klassischen Sightseeing Highlights der Stadt noch einmal mitzunehmen. Neben der Golden Gate Bridge sind dies unbedingt die Seelöwen am Pier 39. Wenn man damit seinen Besuchstag startet, ist das sogar recht entspannt, da hier morgens noch keine Touristenmassen die Tiere bewundern. Die Fishermans Wharf selbst, der touristische Brennpunkt der Stadt schlechthin, muss man nicht unbedingt ein zweites Mal besuchen, wenn man nicht gerade ein Faible für Souvenirläden hat. Etwas oberhalb kann man direkt in den Cable Car steigen, der sich immer wieder lohnt. Einfach klasse, wie sich dieses historische Gefährt die Berge hochkämpft. Und man kann dabei die tolle Aussicht genießen. Diese Linie des Cable Cars fährt zum Union Square bzw. zur Market Street.














Der Union Square ist das Zentrum der Shoppingmeile der Stadt, die inzwischen wirklich kaum noch Wünsche offen läßt. Neben einer Vielzahl internationaler Designermarken sind viele amerikanische Ketten vertreten, aber auch noch kleinere lokale Geschäfte, zumindest wenn man die Hauptstraßen verläßt. Ein umfangreiches Angebot haben Saks Fifth Avenue und Neiman Marcus am Union Square. Alleine in diesen beiden Häusern kann man einige Zeit verbringen.  Eine gute und ruhige Lunchadresse in der Nähe ist das Grand Café, 501 Geary Street. Schon der Saal an sich ist sehr sehenswert, da er einer der wenigen Art Deco Räume dieser Art ist, die das Erdbeben von 1906 überstanden haben. Die Küche ist zudem originell und bietet nicht nur Burger und Sandwiches an, sondern auch schöne Salate und Fisch (siehe Bild).















Auf jeden Fall sollte man bequeme Schuhe anhaben, wenn man San Francisco erkunden möchte. Von der Shoppingmeile aus in Richtung Pier bietet es sich an, durch Chinatown und das italienische Viertel zu schlendern. Faszinierend, wie anders die Stadt in diesen Vierteln auf einmal ist. Mit mehr Zeit bietet sich natürlich außerdem die genauere Erkundung weiterer angesagter Gegenden an. Z.B. des früher veruchten, aber inzwischen trendig gewordenen Mission Districts.




Keine Kommentare: